Archiv der Kategorie 'Uncategorized'

Aus-aus-aus… das Spiel ist aus

Hey!

Bin am 11.08.08 gut in München gelandet. Das war es also… ca.8 Monate Reisen… Wie ich mich fühle? – Ich freue mich riesig Freunde,Familie, etc… zu sehen!

Außerdem beginnt ja schon am 16.September mein 1. Semester der pharmazeutischen Wissenschaften an der ETH Zürich. D.h.: es steht einiges Organisatorisches an! – von einem „Loch“ also keine Spur!

Vielen Dank für euer interesse an meinen Berichten, es hat mir sehr viel Spaß gebracht sie zu schreiben.

Bis zur nächsten Weltreise!
Jonas

Lukla – Kathmandu

Heute morgen wurde ich wieder mit „Sonnenaufgang“ wach(ca. 5:00). Ich musste nichtmal aufstehen, es war von meinem Zimmer aus zu hoeren das es regnete(Schuettete). Ziemlich genervt doeste ich also wieder ein… irgendwann gegen 6:30 klopft es an der Tuer: „good weathaa“. Ich packe meinen Rucksack und ab zum Flughafen. Und tatsaechlich, gegen 8:00 bin ich in KAthmandu.

Die letzten 2 Tage werde ich hier noch ein bisschen ausruhen, etwas shoppen und essen, essen und essen. Beim Wandern gab es naemlich ausser Reis auch noch Reis, Reis und Reis. (ok ok, manchmal auch NUdeln oder Kartoffeln) Die Qualitaet und Vielfalt in KAthmandu ist allerdings 10x hoeher.

Muss jetzt leider wieder los, meine Pizza wartet ;-) Bilder gibts spaeter.

Bis bald
Jonas

Abstieg nach Lukla

In den letzten Tagen ging es nun also wieder runter nach Lukla, wo am 6.8. mein FLug zurueck nach KAthmandu gehen sollte. Morgens dann jedoch ein Schock: Regen + Nebel. Ich hoere die FLugzeuge im Tal, aufgrund der Wetterbedingungen und des sehr kleinen FLugplatzes kann aber nicht gelandet werden. Es stellt sich heraus, dass seit 2 Tagen schon kein Flugzeug mehr landen konnte. Sollte das Wetter laenger so bleben kaeme ich in ernsthafte Schwierigkeiten: Mein FLug nach Bangkok geht ja schon am 9.08. Verschieben weare sehr teuer und schwierig… Und andere Moeglichkeitn nach KAthmandu zu kommen: zur naechsten Strasse(Jiri) sind es 4-6 Tage Fussmarsch :-0

Gorak Shep – Dzunglah

Wir steigen wieder ab. Heute ist das Wetter wunderbar… Atemberaubende Ausblicke!!!

Wir uebernachten auf einer Yakfarm. Der Nakmilchtee hier schmeckt genial (Nak=weibl. Yak). Am naechsten Morgen geht es nocheinmal hoch: Ueber den Chola (5340m Pass) moechten wir ins NAchbartal laufen. 500m Aufstieg in schoenem Wetter. Als wir auf dem Gletscher, den es auf dem Pass zu queren gilt, stehen schlaegt das Wetter um… innerhalb von 5min fallen 5cm Schnee. Die SIcht ist schlecht. Es ist nicht klar wo der Pfad entlang fuehrt. Es wird zu riskant weiterzugehen. Wir entschliessen uns zur Umkehr.

Am ABend dieses langen Tages geniessen wir wieder frischen NAkmilchtee…

Dughla(4600m) – Gorak Shep (5200m)

Tag 5: Sehr langsam gehts heute also nochmal aufwaerts. Erreiche die Herberge gegen Mittag. Hier treffe ich das 1.x andere TOuristen, die in der gleichen Richtung unterwesgs sind. Ein Hollaender und eine Estin, mit denen ich den Rest des Trecks lief.

Tag 6: Heute gehts zum Aussichtspunkt „Kalar Pattar“ (5600m). leider sind die Berge mit WOlken verhangen – trotz stundenlangem Warten bekommen wir nur wenig zu sehen… Also wieder runter und ueber eine „Abkuerzung“ zum Everest BAsecamp (also einfach auf den Khumbugletscher, da zur Zeit niemand im Camp ist.)

Tag 7: Wieder Kalar Pattar. Wieder unglaublich hart – ich gehe wirklich sehr, sehr langsam – Atme bei jedem Schritt – und trotzdem springt mir schier das Herz aus der Brust. Hier sind noch 48% O2 in der Luft(verglichen zu Sealevel). Ich bekomme eine ungefaehre Vorstellung, was es heisst auf 8848m hochzusteigen (O2 Gehalt dort: 33%). MAngel an Sauerstoff macht sich schon beim Sprechen bemerkbar – ab und zu kommt man in regelrechte Atemnot. Auch Morgens nach dem Aufstehen, wenn der Kreislauf noch nicht in Schwung ist, gerate ich schon beim Anziehen ins Schnaufen.

Das Wetter ist leider wieder bescheiden… die Ausblicke beschraenken sich auf „Loecher“ in der Wolkendecke.

Pangboche (3900m) – Dughla (4600m)

Tag 4: Heute morgen (5:00) waren die Berge zu sehen – Wahnsinn!

Der Aufstieg ist heute eigentlich relativ harmlos. Nach ca. 3h jedoch schmerzt mein Kopf jedoch wie verrueckt. Ich schleiche foermlich zur naechsten Herberge. Kopschmerzen sind ein Symptom von AMS. Aufgrund der starken Schmerzen verbrachte ich den Tag von ca. 12:00 a.m. im Bett. Plante schon einen weiteren Ruhetag… am naechsten jedoch ging es mir wieder relativ gut. Also entschloss ich mich zum Aufstieg nach Gorak Shep. Der letzten Herberge vor dem Everest Basecamp…

Namche Bazar(3400m) – Pangboche(3900m)

Tag 2: Heute war ein „Restday“ eingeplant. Aus Aklimatiastionsgruenden. Ich gehe ca. 4h Spatzieren (bis auf 4000m hoch und zurueck). Unerwarteterweise spuere ich die Hoehe doch schon sehr stark. Mehr als 3 Treppenstufen hintereinander sind ohne Zwischenpause nicht machbar…

Tag 3:

Heute geht es also weiter. Zuerst ein steiler ABstieg auf 3200m bevor es durch Rohodendronwaelder (die leider erst anfang September bluehen) nach Tengboche(3700m) hochgeht. Trotz des Ruhetages gestern gehe ich auf dem Zahnfleisch – einfach unglaublich hart hier oben. Tengboche ist eines der hoechstgelegenen KLoester der Welt. Hier treffe ich die ersten Touristen seit meinem Start in Lukla. Der Weg nach Pangboche ist kein Problem mehr. Der Lodgebesitzer hier war schon 3x auf dem Mt. Everest (Fast alle Lodgeowner sind neenher climbingsherpas, wie sich spaeter herausstellte.) Ziemlich interessant!

P.S.: die Berge, also die richtigen peaks, habe ich bisher leider noch nicht zu sehen bekommen – bisher waren diese immer von Wolken verdeckt.

Kathmandu(1300m) – Lukla(2800m) – Namche Bazar(3400m)

Mein erster Trekkingtag startete mit dem Flug von KAthmandu nach Namche BAzar. Um 5 Uhr morgens gings per Taxi zum Aiport. Nach einer 1/2 h Warten wurde dieser auch geoeffnet und ich konnte einchecken. Alles sehr einfach und klein hier. um 6:30 sitze ich dann mit 7 weiteren Passagieren(haupts. Nepalis) + 2 Piloten in einem sehr sehr kleinen Flugzeug und bete zu allen 30 000 Hindugoettern, dass ich diesen Flug ueberlenbe:-) (Eigentlich dachte ich inzwischen ich sei flugerfahren….). Es ist unheimlich laut im Innenenraum, die Stewardess vertteilt Watte und Bonbons. Der Start erfolgt problemlos (Ufff!) – jetzt bleibt nur nioch zu hoffen, dass in Lukla keine Wolken sind… dann naemlich kann das Flugzeug nicht landen und muesste umkehren. Auch der Flug verlauft ohne Probleme – dann kommt die Landebahn in Sicht. Landebahn??? da ist vllt. grade genug Platz fuer 2-3 Hubschrauber. Gluecklicherweise steige ich wenige Minuten spaeter(in einem Stueck) aus dem Flugzeug aus und geniesse die frische Bergluft.

Zum Fruehstueck goenne ich mir eine Garlicsoup(Knoblauch soll angeblich das Blut verduennen – was der Aklimatisation zutraeglich waere.) Auf meine Frage wie viele Stunden Fussmarsch es denn nach Namche BAzar waeren laeuft die Kellnerin kurz in die Kueche und kommt dann wieder – Maybe eighteen hours.

Naja auf dem Weg gibts ja genuegend Lodges zum uebernachten… Ich mache mich also auf.

31/2 h spaeter, ich hatte gerade lunch, beginnt der Aufstieg nach Namche(von inzw. 2500mauf 3400m). Von den Australiern, die ich in KTM traf weiss ich dass hier ein „Killer“ auf mich wartet. Und tatsaechlich es ist relativ anstrengend(zum Beginn), dann wird es ziemlich schwierig und nach 2h ist es die Hoelle! Es beginnt zu regnen(klar ist ja auch Monsunseason), ich mache alle 3 Spitzkehren ein Pause um meinen Atem unter Kontrolle zu bekommen(Ich moechte anmerken: ich versuche langsam zu GEHEN – mit leichtem Gepaeck) nach ca. 6h Bewegung(Gesamtzeit) habe ich es dann geschafft: Ich bin in Namche Bazar. Die Einschaetzung beim Fruehstueck war ein 1. Vorgeschmack auf die Verlaesslichkeit solcher Zeitangaben:-)

Ich finde ein Lodge in der ich fuer 50Cent ein Bett bekomme – welches ich auch sofort nach dem Essen nutzte:-)

Namaste aus Kathmandu

Namaste!

Nach einem vieeel zu langem  Flug bin ich gestern voellig uebermuedet in Kathmandu eingeschlagen. War  fuer mich das 1. mal, dass bei einer Flugzeuglandung Sauerstoffmasken aus der Decke fielen:-)

Obwohl ich wusste(ungefaehr) was mich hier erwartet, hat mich der Kulturschock schier aus den Socken gehauen! Muss mich erst wieder ans Feilschen und das Ignorieren von agressiv werbenden Verkaeufern gewoehnen. Auch auf den Strassen herscht das absolute Chaos das staendige Gehupe ist wirklich anstrengend. Und auch an die Kakerlaken im Hotel sind gewoehnungsbeduerftig.

Gluecklicherweise geht morgen schon mein FLug nach Lukla – von wo aus ich mich dann auf den Weg zum Everestbasecamp mache. Freue mich schon aufs „wirkliche“ Nepal(das ich zu sehen hoffe). Das Wetter hier ist eigentlich recht angenehm(trotz Monsunzeit). Es hat so um die 28 Grad und ist meist bewoelkt. Der Regen faellt meist Nachmittags oder Nachts.

Mit etwas GLueck kann ich also mal einen Blick auf den hoechsten Berg der Welt werfen… und hofentlich schoene Fotos machen.

Gruss

Jonas

Bye bye… NZ

Hi!

habe die letzte Woche(n) noch einiges gesehen! War vor allem um Rotorua unterwegs. Diese Gegend ist vulkanisch sehr aktiv! Hier ist jeder 2. Fluss eine Thermalquelle. Ich war also relativ haeufig baden :-) War wunderbar. Die viele grelle Farben auf den folgenden Bildern sind angeblich alle natuerlich :-)

Soviel zu der letzten Zeit. JEtzt wirds allerdings wieder richtig ernst: In 1h werde ich wieder zum  Auckland Airport fahren und Richtung Nepal abheben. Es fuehlt sich wirklich komisch an! So sehr ich mich auch freue nun auf dem „Heimweg“ zu sein - wuerde ich auch gerne noch laenger bleiben. War wirklich eine geniale Zeit(mal abgesehen von den 2 Wochen in denen alles Pech meiner Reise versammelt war). Hier ist naemlich gerade wieder „Schichtwechsel“ d.h. die neuen Abiturienten (bzw. mein Jahrgang nach Zivildienst/Bund) kommen alle gerade an. Hat mich sehr an meine ersten Tage erinnert!

Allerdings freue ich mich auch schon auf die kommende Zeit. Es ist schoen wieder ein anstaendiges Bett zu haben, nicht mehr nach Schlafplaetzen(mit dem Auto) suchen zu muessen und gutes Essen zu haben. Es macht ausserdem auch mal Spass nicht mit der Sonne zu leben(Aufstehen um „Sonnenaufgang“ – ins Bett bei sunset(=19.00) :-)

Moment… das klingt jetzt ein bisschen zu negativ. Hatte hier in NZ wirklich eine geniale Zeit und werde hoffentlich nochmal die Moeglichkeit haben hier her zu kommen. Ich kann auch jedem nur waermstens empfehlen dieses nette Laendchen mal zu besuchen! ;-)

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